Mieteingänge kontrollieren, ohne Kontoauszüge durchzugehen

Mieteingangskontrolle heißt: Für jeden Mieter und jeden Monat steht fest, ob die Miete vollständig, teilweise oder gar nicht eingegangen ist. MietCheck Pro ordnet dazu jeden eingelesenen Bankeingang über eine feste Regelkette dem passenden Mieter zu — zuerst über die IBAN, dann über einen gelernten Absender, dann über Verwendungszweck und Namen. Was sich nicht eindeutig zuordnen lässt, wird nicht verworfen, sondern als Klärfall mit sichtbarem Grund geführt. Welche Miete offen ist, zeigt eine Monatsübersicht je Mieter.

Was das konkret heißt

So funktioniert es

  1. Kontoauszug einlesen. Die Umsätze kommen als CSV-Export aus dem Online-Banking, über die optionale MoneyMoney-Übergabe auf einem Mac oder von Hand erfasst in die App (so funktioniert der CSV-Bankimport).
  2. Automatisch zuordnen. Jede Gutschrift läuft durch die Regelkette und wird einem Monat zugeordnet; über den Schnitt-Tag legen Sie fest, ab welchem Tag eine Zahlung schon dem Folgemonat gilt. Abbuchungen werden getrennt als Ausgaben erfasst und laufen außerhalb der Mieterkonten.
  3. Klärfälle zuordnen. Zu jedem Klärfall schlägt die App die fünf wahrscheinlichsten Mieter vor; zwei Tippbuchstaben im Suchfeld reichen für alle übrigen. Eine Misch-Überweisung teilen Sie im selben Zug auf.
  4. Offene Mieten sehen. Die Heatmap zeigt je Mieter und Monat, was gedeckt ist und was fehlt; das Dashboard nennt die überfälligen Mieter mit Betrag. Fälligkeitstag und Kulanzfrist stellen Sie selbst ein.
  5. Nachfassen. Für überfällige Mieten gibt es vier Mahnstufen — Erinnerung, 1. Mahnung, 2. Mahnung und „Inkasso“ (bereitet eine Übergabe nur vor) — standardmäßig ab 7, 14, 30 und 60 Tagen nach Fälligkeit, als E-Mail oder Brief-PDF.
Klärfall in MietCheck Pro: eine Gutschrift mit dem Grund „Kein Absender-Treffer“ und einem Mieter-Vorschlag zum Zuordnen (Demo-Daten)
Ein Klärfall mit seinem Grund („Kein Absender-Treffer“) und dem Mieter-Vorschlag zum Zuordnen. Alle Namen und Beträge sind Demo-Daten.
Zahlungs-Heatmap in MietCheck Pro: je Mieter eine Zeile, je Monat ein Punkt in Grün, Orange, Rot oder Hellblau (Demo-Daten)
Die Zahlungs-Heatmap: je Mieter eine Zeile, je Monat ein Zustand; die Legende nennt Voll, Teil, Offen und Ausstehend. Demo-Daten.

Wenn es nicht klappt

Warum wird eine Zahlung nicht automatisch zugeordnet?

Weil die Regelkette keinen eindeutigen Treffer gefunden hat. Den Grund zeigt die App direkt am Klärfall an, zum Beispiel:

Die Gründe sind als Vermutung formuliert. Entschieden wird bei Ihnen — und die Zahlung bleibt so lange sichtbar, bis sie zugeordnet ist.

Warum landet eine Zahlung im falschen Monat?

Meist wegen des Schnitt-Tags: Zahlungen ab diesem Tag des Monats gelten als Miete für den Folgemonat, damit Frühzahler nicht als Doppelzahler erscheinen. Ändern Sie den Schnitt-Tag nachträglich, bucht die App betroffene Monate erst nach einer Vorschau und Ihrer Bestätigung um — und die Umbuchung lässt sich zurücknehmen.

Warum zeigt das Dashboard einen anderen Betrag als das Mieterblatt?

Das ist gewollt. Das Dashboard zeigt den überfälligen Betrag innerhalb des Prüffensters, das Mieterblatt den vollen Kontostand des Mieters. Bei Mietern, die im Voraus zahlen, weichen die beiden Zahlen voneinander ab.

Warum ist der laufende Monat noch nicht rot?

Bis einschließlich Fälligkeitstag plus Kulanzfrist steht der laufende Monat auf „Ausstehend“ — vorher trifft die App bewusst keine Aussage über Säumigkeit.

Was die Funktion nicht kann

Häufige Fragen

Erkennt MietCheck Pro Mietzahlungen automatisch?

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Ja. Jeder eingelesene Bankeingang durchläuft eine feste Regelkette: zuerst die IBAN, dann ein gelernter Absender, dann der Verwendungszweck und der Name. Ist ein Treffer über den Namen nicht ganz eindeutig, muss zusätzlich der Betrag zur Sollmiete passen. Passt eine Zahlung eindeutig, wird sie dem Mieter und dem Monat zugebucht; sonst wird sie als Klärfall mit sichtbarem Grund geführt.

Nutzt die Zuordnung künstliche Intelligenz?

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Nein. Die Zuordnung ist eine deterministische Regelkette ohne lernendes Modell: Dieselbe Zahlung führt bei denselben Stammdaten immer zum selben Ergebnis. „Lernen“ heißt hier nur, dass sich das System einen Absender merkt, nachdem Sie ihn einmal von Hand einem Mieter zugeordnet haben.

Was passiert mit einer Zahlung, die keinem Mieter zugeordnet werden kann?

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Sie wird nicht verworfen. Die Zahlung wird als Klärfall auf das interne Konto „Intern / Sonstiges“ gebucht und erscheint mit ihrem Grund im Bereich für offene Zuordnungen. Dort ordnen Sie sie mit wenigen Tipps dem richtigen Mieter zu.

Was passiert, wenn jemand anderes für den Mieter überweist?

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Dann gibt es keinen IBAN- oder Absender-Treffer. Steht der Mietername eindeutig im Verwendungszweck und passt der Betrag, wird die Zahlung trotzdem zugeordnet. Sonst wird sie zum Klärfall, je nach Lage mit dem Grund „Kein Absender-Treffer“ (der Name fehlt im Verwendungszweck) oder „Betrag passt nicht zur Miete“ (der Name steht dort, der Betrag weicht ab). Nach der ersten Zuordnung von Hand merkt sich das System diesen Absender. Ausnahme ist ein Sammelkonto: Hat ein Absender nachweislich für mehrere Mieter gezahlt, etwa ein Geldtransferdienst, lernt die App ihn nicht fest — seine Zahlungen werden weiter über den Verwendungszweck zugeordnet.

Wie sehe ich, welcher Mieter noch nicht gezahlt hat?

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In der Zahlungs-Heatmap: eine Zeile je Mieter, eine Spalte je Monat, mit den Zuständen Voll, Teil, Offen und Ausstehend. Der laufende Monat bleibt bis zum Fälligkeitstag plus Kulanzfrist „Ausstehend“. Zusätzlich zeigt das Dashboard, welche Mieter überfällig sind und mit welchem Betrag.

Kann eine Überweisung Miete und Kaution zugleich enthalten?

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Ja. Eine solche Misch-Überweisung lässt sich in einem Schritt aufteilen, zum Beispiel in Miete, Nebenkosten und Kaution oder auf mehrere Monate. Die Aufteilung lässt sich wieder rückgängig machen.

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