Kontoauszug als CSV einlesen: was MietCheck Pro damit macht

Beim CSV-Bankimport laden Sie die Umsätze aus Ihrem Online-Banking als CSV-Datei (oder als Excel-Datei im Format .xlsx) in MietCheck Pro hoch. Für neun gängige Export-Formate gibt es fertige Presets; bei jeder anderen Bank-CSV versucht die automatische Erkennung, Zeichensatz, Trennzeichen, Kopfzeilen und Spalten selbst zu bestimmen — klappt das nicht, sehen Sie es in der Vorschau vor dem Import. Derselbe Kontoauszug lässt sich gefahrlos zweimal einlesen, ohne dass Buchungen doppelt entstehen. Eine Verbindung zum Bankkonto braucht es dafür nicht.

Was das konkret heißt

So funktioniert es

  1. Umsätze exportieren. Im Online-Banking den gewünschten Zeitraum als CSV-Datei herunterladen, möglichst in einer Datei; eine Excel-Datei im Format .xlsx geht ebenfalls. Überschneidende Zeiträume sind unschädlich, weil bereits bekannte Umsätze beim Einlesen übersprungen werden.
  2. Datei hochladen. In MietCheck Pro unter Finanzen den Bank-Import öffnen und die Datei auswählen. Standard ist „Automatisch erkennen“; die eigene Bank lässt sich auch ausdrücklich wählen.
  3. Vorschau prüfen. Die Vorschau zeigt, welche Spalten als Datum, Betrag, Absender, Verwendungszweck und IBAN erkannt wurden, und die ersten Zeilen der Datei. Noch ist nichts gebucht.
  4. Import ausführen. Erst jetzt werden die neuen Umsätze übernommen. Gutschriften laufen sofort durch die automatische Zuordnung zu den Mietern, Abbuchungen werden als Ausgaben erfasst.
Bank-Import in MietCheck Pro: Vorschau einer CSV-Datei mit erkannten Spalten und den ersten Umsätzen, bevor etwas gebucht wird (Demo-Daten)
Schritt 3: die Vorschau vor dem Import — erkannte Spalten und erste Zeilen. Alle Namen und Beträge sind Demo-Daten.

Ab welchem Datum einlesen?

Alte Kontoauszüge müssen Sie nicht nachträglich einlesen. Laufende Mietverhältnisse lassen sich mit ihrem aktuellen Stand übernehmen: Je Mieter und Konto (Miete, Nebenkosten, Kaution) tragen Sie einen Eröffnungssaldo zu einem Stichtag ein. Eingelesen werden dann die Kontoauszüge ab diesem Stichtag — die Zeit davor steckt im Eröffnungssaldo, ohne dass Sie die Historie nachpflegen.

Optional: MoneyMoney auf dem Mac

Wer die Mac-App MoneyMoney nutzt, kann die Umsätze automatisch übergeben lassen, statt Dateien von Hand zu exportieren. Dafür läuft auf dem Mac ein kleiner Hintergrunddienst, der die Umsätze aus MoneyMoney exportiert und an MietCheck Pro überträgt. MoneyMoney ist eine kostenpflichtige Fremd-App für macOS — sie gehört nicht zu MietCheck Pro und wird nicht mitgeliefert. Alle anderen Wege funktionieren ohne Mac.

Wenn es nicht klappt

Warum erkennt die App meine Bank-CSV nicht richtig?

Banken bieten oft mehrere Exportvarianten an. Prüfen Sie in der Vorschau, ob Datum und Betrag einer Spalte zugeordnet sind. Passt das gewählte Preset nicht zu Ihrer Datei, wählen Sie „Automatisch erkennen“ — oder umgekehrt das Preset Ihrer Bank. Ein Kontoauszug als PDF lässt sich nicht einlesen; nötig ist der CSV- oder Excel-Export (.xlsx) aus dem Online-Banking.

Warum fehlen nach dem Import Umsätze?

Meist waren sie schon in der App: Bereits bekannte Umsätze überspringt der Import absichtlich. Zweithäufigster Grund ist ein zu kurz gewählter Exportzeitraum. Und Abbuchungen erscheinen nicht in den Mieterkonten, sondern bei den Ausgaben. Selten fehlt eine echte Zahlung, weil eine gleiche mit demselben Datum, Betrag und Absender aus einer anderen Datei schon eingelesen war — dazu die Grenzen unten.

Warum ist eine Zahlung importiert, aber keinem Mieter zugeordnet?

Dann hat die Zuordnung keinen eindeutigen Treffer gefunden. Die Zahlung ist nicht verloren, sondern steht als Klärfall mit Grund zur Zuordnung bereit — wie das abläuft, beschreibt die Seite zur Mieteingangskontrolle.

Was die Funktion nicht kann

Häufige Fragen

Welche Banken unterstützt der CSV-Import von MietCheck Pro?

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Fertige Presets gibt es für neun Export-Formate: Sparkasse, DKB, ING, Commerzbank, Deutsche Bank, N26, Volksbank/Raiffeisenbank, Vivid und den CSV-Export aus MoneyMoney. Jede andere Bank-CSV läuft über die automatische Erkennung, die Zeichensatz, Trennzeichen, Kopfzeilen und Spalten selbst zu bestimmen versucht; die Vorschau zeigt, ob sie gegriffen hat. Excel-Dateien im Format .xlsx liest der Import ebenfalls.

Gibt es eine direkte Verbindung zum Bankkonto?

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Nein. Umsätze kommen heute per CSV-Export oder über MoneyMoney in die App. Einen automatischen Bankabruf über PSD2 gibt es noch nicht.

Kann ich denselben Kontoauszug zweimal hochladen?

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Ja. Jeder Umsatz erhält beim Einlesen einen Fingerabdruck aus Datum, Betrag und Absender. Umsätze, die schon in der App sind, werden übersprungen — es entstehen keine doppelten Buchungen.

Brauche ich für den Bankimport einen Mac?

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Nein. Die App läuft im Browser auf jedem Gerät, und der CSV-Import funktioniert von jedem Gerät aus. Einen Mac braucht nur, wer die optionale MoneyMoney-Übergabe nutzen will.

Welche Daten gibt man beim CSV-Import preis?

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Nur den Inhalt der Datei: Datum, Betrag, Absender, Verwendungszweck und, sofern vorhanden, die IBAN der Umsätze. Zugangsdaten zum Online-Banking braucht der CSV-Import nicht. Gespeichert wird auf einem eigenen Server in Deutschland (Hetzner, Nürnberg).

Was passiert mit Abbuchungen im Kontoauszug?

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Abbuchungen werden als Ausgaben gebucht und automatisch vorkategorisiert. Sie laufen bewusst außerhalb der Mieterkonten und verändern keinen Mietsaldo.

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